Sonntag, 26. Juni 2011

Ist der Papst schlimmer als Putin oder Castro?

So so. Mehrere SPD-Abgeordnete wollen die Rede des Papstes im Bundestag boykottieren. Meine erste Reaktion auf die Nachricht: "Bei Putin sind diese Kotzbrocken damals bestimmt alle brav sitzen geblieben."

Ich habe als Protestant keine Verträge mit  Benedikt XVI., mich nervt nur die Scheinheiligkeit, mit der in bestimmten Kreisen heutzutage so getan wird, als wäre der Papst der schlimmste amtierende Tyrann. Bestimmt haben viele von diesen SPD-Linken schon einmal jeweiligen ihrem Lieblingsgewaltherrscher persönlich den Arsch geleckt und zeigen beim Rotwein mit ihren 68er-Freunden stolz das Erinnerungsfoto vom romantischen Tête-à-Tête mit Castro, Gaddafi, Honecker, Putin, Ahmadinedschad oder Chavez. Aber den "Humanisten" vom laizistischen Arbeitskreis geht es ohnehin nicht um konkrete überprüfbare Vorwürfe, sondern darum, wenigstens noch irgendeinen Rest aus der Konkursmasse ihres sozialistischen Weltbildes zu retten: Nämlich den Antiklerikalismus, der sich mit Parolen wie "Ohne Gott und Sonnenschein, bringen wir die Ernte ein" dicke machte. Die Ernte sah dann bekanntlich oft so aus:
Opfer der durch Stalins Zwangskollektivisierungpolitik ausgelösten Hungerkatastrophe in der Ukraine 1933

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