Montag, 8. November 2010

Die Hunde des Krieges

Al-Qaida soll im Irak vor zwei Jahren Bomben in lebende Hunde eingenäht haben, um die Sprengkörper in US-Flugzeuge schmuggeln zu können. Berichtet der französische  "Figaro", also keine ganz unseriöse Quelle. Zitiert wird der Experte für Luftsicherheit, Christophe Naudin. Wie immer findet sich auch dafür das passende Shakespeare-Zitat: Lasst los die Hunde des Krieges: "Cry ,Havock' and let slip the dogs of war" (Julius Caesar, 3. Akt, 1. Szene, Vers 273)

Entdeckt wurde das eher zufällig, weil die Tiere nach den dilettantischen Operationen verendeten. Viele herrenlose Hunde aus dem Irak werden von tierlieben Amerikanern adoptiert. Im Frachtraum der Maschinen, die sie in die USA bringen sollten, sollten die Bomben dann explodieren. Das alles klingt wie Gräuelpropaganda der Amerikaner - aber es hat auch eine perfide Logik. Warum sollten Terroristen, die sich nicht scheuen, Bomben in Moscheen und Kirchen zu zünden, ausgerechnet Rücksicht auf das Leid von Tieren nehmen, die im Islam sowieso als unrein gelten?

Einen Tierschutzbeauftragten hat die Organisation meines Wissens sowieso nicht. Sonst würde ja im Abspann jedes Anschlag stehen: "No animals were harmed during the making of this assault".

Hier der Originalbericht aus dem "Figaro". Hier eine englischsprachige Zusammenfassung aus der "New York Post".

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