Montag, 15. Februar 2010

Glaube und Geburtenrate

Gestern stand im "Tagesspiegel" ein Text des Wissenschaftlers Michael Blume über den Zusammenhang zwischen Geburtenraten und Religion. Es ist nicht einfach so, dass gläubige Familien mehr Kinder kriegen, sondern das gilt nur für Religionsgemeinschaften, die ein einigermaßen realistisches familienfreundliches Weltbild haben.

Dieser sehr interessante Artikel erinnert mich daran, dass die Gegend um Lemgo in Westniedersachsen auch deshalb die geburtenreichste Region Deutschlands ist - mit deutlich mehr Kindern pro Frau als im vielzitierten Prenzlauer Berg -, weil es dort eine starke Konzentration mennonitischer Spätaussiedler aus Russland gibt.

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